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auf zum Atom!

 1.4.

Gestern Abends habe ich noch die Sommerreifen an meine Karre montiert.

Nach sehr wechselhaftem Wetter hoffe ich auf keinen Schnee mehr.

Meine Winterreifen mussten unbedingt runter.
Allein der 8er Reifen hinten links, nach einem missglückten Drift
-dank glatter Fahrbahn, nervt durch schlechtes Fahrverhalten ziemlich.
Doch langsam scheint es richtig warum zu werden und die Sonne scheint.

Russland hingegen stellt sich noch auf Wintertemperaturen ein.
Eine Polarstreitmacht soll aufgestellt worden sein,
um die angeblich reichen Gas und Öl Vorkommen am Nordpol zu sichern -
wenn es sein muss mit militärischer Gewalt.
Wir erinnern uns an die territoriale Beschlagnamung via russischer Flagge und Uboot.

Obama kündigt auf einmal an das er mehr Soldaten nach Afganistan
und Parkistan senden und zusätzlich die wirtschaftliche Lage stabilisieren will.

Desweiteren soll Parkistan tatsächlich über eine Atombombe verfügen.

Chinas Militärausgaben steigen jeden Tag und neben millionen von Soldaten
verfügen sie über das größte Schienennetz weltweit,
nur um innerhalb von 24h sämtliche Truppen mobilisieren zu können.

Nordkorea testet eine Langstreckenrakete und tarnt diese als Start eines Sendesatelliten.

Deswegen positioniert Japan Raketenabfangstationen an der Küstenregion,
um Nordkoreas Flugkörper vom Himmel zu holen, sobald diese die japanische Grenze überschreiten sollte.

EDIT: inzwischen wurde die Nordkoreasituation verschärft.
Zwei US-Journalistinen wurden verhaftet, weitere Atom und
Raketentests angekündigt und vollzogen,
Mehrmals mit Krieg gedroht, mit tausendfacher Vergeltung gedroht
falls man Nkoreanische Schiffe auf Atomzeug durchsucht,
Raketenwarnung Richtung Hawaii erteilt,
Infos über tausende tonnen Chemiewaffen und
Möglichkeit der Killervirenzüchtung.

Ich frage mich, wann tatsächlich die erste Atombombe fliegen wird.
Und ich bin mir sicher das noch eine fliegen wird.
Es gibt zu viele Länder die über Atomwaffen
und den Willen diese zu benutzen verfügen.

Erinnert mich an das Game Fallout 3, das ich kürzlich durchgezockt habe.
Hier teilen sich unsere Welt vom Fallout Universum denn im Spiel verlief der zweite Weltkreig anders.
Er dauerte an bis irgendwann Atombomen flogen.
USA wurde komplett von China zugebombt.

Die Menschen schritten technologisch schnell weiter, blieben aber kulturell in den 50er Jahren hängen.
Dadurch bekommt das Game einen Look, wie er aus einem alten Sci-Fi Film stammen könnte.
Hinzu kommt ein propaganda-parodischer Flair mit einer extraportion schwarzem Humor und Musik aus den 30er Jahren.
Die Firma Vaultec baut Isolierte Tunnelsystem die sogenannten Vaults, in denen man frei von Strahlung leben kann.
Auch die Hauptfigur, die man von der Geburt an verfolgt, stammt aus einer Vault.
Nachdem man die Kindheit im Zeitraffer erlebt, verschwindet eines Tages Papa.
Mutter starb bei der Geburt und so macht man sich auf, um seinen Dad zu suchen.
Als man aus der Vault steigt, blendet das erste Tageslicht das die Augen trifft.
Vom steinigen Hügel aus betrachtet man erstmals die zerbombte und verstrahlte Aussenwelt im Jahre #2200.
Ein Autowrack, eine schäbige alte Werbetafel am Straßenrand
, gefolgt von ein paar Häuserruinen zieren das erste Bild.
Hindurch fliegt ein kleiner runder Robotor der Gruppierung der Enklave.
Ziellos fliegt das Radio im Ödland umher und verbreitet patreotisch Aufzeichnungen vom US Präsidenten.
Wir folgen der Straße und entdecken eine Stadt, genannt Megatron. Zusammengeschweißt und geklebt aus allen möglichen Teilen, die man so nach einem Atomkrieg finden kann.
Vor den Toren pausiert ein wandernder Händler mit einem Wächter und einer Bramin, einer mutierten Dreiköpfigen Kuh.
Durch einen improvisierten Tor, angetrieben über einen alten Flugzeugmotor öffnet sich das große Tor zu Megatron.
Misstrauisch begrüßt uns der Sherrif der Stadt und bittet uns die riesige Blindgängeratombombe in der Stadtmitte zu entschärfen. Tatsächlich scheinen einige Bewohner diese Atombombe anzubeten und bauten deswegen eine Stadt darum.
Bevor wir uns an die Bombe machen, betreten wir eine schäbige Bar, um nach dem eigentlichen Grund zu suchen: seinem Vater.
Dort werden wir von einem unseriös seriösen Mann in Anzug angesprochen.
Er bietet uns 400 Cola Kronkoren - der Währung im Fallout Universum, wenn wir die Bombe mit einem Fernzünder ausstatten und den Schandfleck Megatron von der Landkarte zu pusten.
Entschäfen wir nun die Bombe, oder bestaunen wir einen leuchtenden Pilz am Himmel?
Das Spiel ermöglicht eine Lösung aller Aufgaben in meist drei verschiedenen Versionen:
Die neutrale, die gute oder die böse Arbeitsweise der Aufgaben.
Je nach Gesinnung öffnen oder schliessen sich weitere Türen im Spielverlauf.
Selbst der verbliebene Ödland Radiosender "Radio Galaxy News" berichtet über unsere Taten.
Auch erfährt man über den Moderator "Three Dog" allerlei nützlichen Infos, wo es Aufgaben zu lösen gäbe.
So kann man seinen Vater förmlich vergessen und nur durch die Atomwüste ziehen um Orte und Ruinen zu entdecken -
wenn man das will.
Gesetze gibt es keine, legt man sich mit jemanden an, endet dies meist in einer tötlichen Schiesserei.
Diese erfordern weniger schnelle Reflexe.
Denn auf Knopfdruck startet man das V.A.T.S. Zielsystem.
In diesem Moment friert die Zeit ein und man kann sich in Ruhe der Zielauswahl hingeben.
Nicht nur den Gegner, sogar einzelne Gliedmaßen können durch Investion von automatisch aufladenden Aktionspunkten beschossen werden.
Platzende Köpfe mit fliegenden Augäpfel in Zeitlupe sind hier an der Tagesordnung.
Krank? Nein, durchaus lustig.
Denn auch die Brutalität, oder gerade die Brutalität ist so sehr überzogen das es zwar lustig ist, aber natürlich wie oben erwähnt unter die Sparte rabenschwarzer Humor fällt.
Dazu trägt natürlich auch die kratzige Plattenspieler Musik bei, die während eines solchen Gemetzels für gute Laune sorgen kann - wenn man denn seinen mobilen Radio einschaltet.
Quentin Tarantino behauptet Gewalt war früher schon eine Form der Unterhaltung und wird es auch immer sein.
Und seine Filme sind alles andere als unbeliebt und gewaltfrei.
Man weis womit man sich beim Namen Tarantino einlässt. Und man lacht.
Genauso ist es mit Fallout. Man muss sich auf eine Parodie mit einem vielleicht ernsten Grundgedanken auseinadnersetzen.
Aber man wird sehr viel Spaß damit haben.
Deswegen empfehle ich auch unbedingt die ungeschnittene (z.b. österreichische) Version des Spiels.
Denn die USK Deutschland entschäfte sämtliche blutigen Effekte in der deutschen Version.
Der Gedanke auch ohne Brutalität Spaß an einem Spiel zu haben, mag vernünftig sein.
Doch leidet dabei die gewollt übertriebene Atmosphäre des Spiels sehr.
Welche Atmosphäre fragt ihr euch?
Das Ödland ist grausam, die Menschen kennen hier keine Gesetze mehr. Wie soll das weitergehen, wenn jeder ums überleben kämpft, in einer unzivilisierten atomverseuchten Welt.
In so einer Welt muss man eben Humor bewahren.
Im Grunde ist es wie mit einem bösen, schwarzen Witz, den man aus moralischen Gründen nicht öffentlich jedem erzählt,
aber in einer lustigen Runde wird trotzdem darüber gelacht.

1.4.09 16:47
 


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