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   11.08.17 04:53
    Artykuł genialnie n






schule

hab wieder n alten text aus der 9. oder 10 klasse gefunden.

hf

Normalerweise wird ein Kind mit vier Jahren in den Kindergarten gesteckt.
Das läuft für gewöhnlich so ab,
das die Mutter ihr Monster vor den Toren von Alkatraz abliefert und eine Wärterin zum Fahrzeug kommt und den schreienden, fluchenden und wild umsichschlagenden Bängel bändigt, mit Armen fesselt und wegsperrt.
So lief es zumindest an meinem ersten Tag im Kindergarten ab.
Der Kindergarten: ein Ort an dem Kinder gesellschaftliche Erfahrungen machen,
etwa eine schmerzhafte Scheidung im Vater-Mutter-Kind-Szenario oder ihre Fertigkeiten im Klötzlichenaufbau und Abriss erlernen.
Die Wahrheit ist allerdings das die Eltern endlich ein paar Stunden Ruhe vor ihren Gören haben.
Dennoch, Erinnerungen wie die zwanghafte Besetzung als Bettler im Kartoffelsackgewand im Kirchenspiel
oder eine aufgeplatzte Unterlippe am Holzhaus vom obig genannten Vater-Mutter-Kind Szenario sind Erinnerungen, die einem bleiben, -oder verfolgen je nach dem.
Für gewöhnlich darf man mit sechs Jahren eine andere Anstallt besuchen.
Bei mir war es allerdings erst mit sieben Jahren soweit,
man hatte mich dort einfach gern.
Die Grundschule.
Frei nach dem Motto: "nix gscheit, sondan ois a bissl" unterrichtet für gewöhnlich
eine junge, motivierte Lehrerin die halbe Grundschule in sämtlichen Fächern.
Die Arbeit mit Kindern bereitet ja so viel Freude!
Meist wird diese junge und dynamische Lehrerin allerdings schwanger
und durch eine alte, faltige, strenge,
verbrauchte und vom Grundschulleben gezeichnetet Frau ersetzt. Oft wundert man sich anfangs ob es überhaupt eine Frau ist,
oder ob dieses Ding überhaupt auf
natürliche Weise lebensfähig ist.
Naja..die Noten wurden zumindest besser.
Nachdem man in der Grundschule gelernt
hat, das es neben Legohäuschen kaputt
machen noch andere sinnvolle
Beschäftigungen wie Lesen und Schreiben gibt, wird entschieden, für welchen Zweig man am geeignetsten ist.
Kinder, die statt anderen sinnvollen Beschäftigungen immer noch
Legohäusschen aufbauen und kaputt machen, gehen auf die sogenannte
Hauptschule. Hier lautet das Motto: praxis statt theorie, was bei einer Metzgerei durchaus beliebt ist. Andernfalls stehen die beiden Möglichkeiten Gymnasium oder Realschule zur Verfügung.
Wir werden jetzt in unserer kleinen Geschichte den Weg der Realschule
einschlagen. Denn auf das "Gymmi" gehen entweder Kinder ohne Lebensfreude,
oder aber Kinder die von ihren stolzen Eltern dazu gezwungen werden.
Ausserdem ist es letztendlich nur für Menschen interessant die am Ende studieren wollen.
Die Realschule.
Aufgabe der Lehrkräfte sei es,
die Schüler und Schülerinen auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten. Vorausgesetzt in diesem Fach wird überhaupt eine dieser Prüfungen geschrieben.
Oft stellt man sich die Frage, wieso man dann mehr oder weniger komplexe,
chemische Formeln lernen soll,
wenn man
a) keine Abschlussprüfung in Chemie schreibt und
b) etwa jeder 100.000ste Schüler diese Formeln in seinem weiteren Leben benötigen wird.
Ich zitiere: "Ja de Formeln de braucht ma,
wen ma später in seim Lem amoi an Motor für a Auto oder a Heizung entwickelt!" Nachdenklich blickte ich nach diesem historischen Zitat durch meine Klasse auf der Suche nach Menschen,
die später vielleicht mal einen Automotor entwickeln werden und kam zu dem
Entschluss, bei meiner Meinung,
Fächer wie Chemie seien unwichtig
zu bleiben.
Zugegeben, der Job als Motorentwickler klingt verlockend,
dennoch scheinen Berufe wie Kaufmann oder Bürofrau beliebter zu sein.
Aber was solls, immerhin ein paar Arbeitslose weniger.
Dennoch scheint unser Schulsystem auch nicht mehr das zu sein,
was es etwa 1940 mal war.
Neben zu wenig jungen Lehrkräften fehlt einfach das Mittel zum Zweck, etwa Bücher die nicht aus dem eben genannten Jahrgang 19hundertnochwas stammen.
Am liebsten sind mir persönlich die Lehrer und Lehrerinnen,
die versuchen Ratschläge fürs Leben nach der Schule zu geben.
Aber wie zur Hölle will ein Mensch,
der sein ganzes Leben lang nur in die Schule gegangen ist,
jemanden was vom Leben nach der Schule beibringen?
Höchstens darüber das Kinderkriegen unangenehm ist.
Gut das wars vorerst, ich hoffe das ich die Abschlussprüfungen überlebe und bis dahin zumindest nach den Grundgesetzen meine Zeit in der Schule absitzen darf.
Bis zum nächsten mal!  

 

1.1.07 16:55
 


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